| Wie im Traum von Baum zu Baum |
|
|
|
|
28.09.2006 / NRZ Lokalausgabe 13 Meter Höhe. Ein Blick nach unten. Ich hake die Karabiner in die Sicherheitsschnur, über dem Hindernis ein. Adrenalin! Ich mache zwei Schritte nach vorne, verfehle den Balken. Mein Herz sackt in die Hose. Ich werde aufgefangen und klettere wieder aufs Hindernis. So ergeht es wahrscheinlich jedem einmal, wenn er sich in einem Naturhochseilgarten bewegt. Das Prinzip des Naturhochseilgartens in Oberhausen beim Gasometer besteht darin, dass man sich auf verschiedenen Parcours in unterschiedlicher Höhe von einer Plattform zur nächsten bewegt. Dazu muss man Hängebrücken, schwankende Bohlen, Seilrutschen und vieles mehr nutzen, nur mit zwei Karabinern gesichert. Für jede Altersstufe gibt es entsprechende Parcours. Im Trainingsparcours bekommt man eine Einführung, danach kann man auf fünf verschiedenen Strecken klettern. Wieso Natur? "Tree2tree" ist ein Naturhochseilgarten, da er in einen lebenden Baumbestand integriert wurde, ohne auch nur einen einzigen Baum zu fällen oder zu verletzten. Sicherheit steht an erster Stelle. Da es täglich eine Sichtkontrolle gibt und die gesamte Kletterausrüstung kontrolliert wird, besteht kein Sicherheitsrisiko (wenn man alles richtig macht). Die Stahlseile wurden auf ein Gewicht von 900 Kilo getestet, aber sie würden auch mehr aushalten. Die Mitarbeiter müssen sich einer Fünf-Tages-Ausbildung unterziehen, um den Besuchern zu helfen, die Anlage sicher und ohne Verletzungen zu durchklettern. Ihr könnt das ganze Jahr über in dem 17 000 Quadratmeter großen Areal, mitten im Wald, Spannung, Nervenkitzel und vor allem Spaß erleben, Grenzen erfahren und den inneren Schweinehund überwinden. Ben Werchohlad, Robin Schäfer, Sven Franken, Klasse 8c, Gymnasium Heißen Wagten eine Klettertour in 13 Metern Höhe: Ben, Robin und Sven aus der 8c vom Gymnasium Heißen. |





